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Georgien

Oktober 2010

Georgien ist ein Staat in Vorderasien. Er liegt in Transkaukasien, östlich des Schwarzen Meeres und südlich des Großen Kaukasus. Im Norden wird er von Russland, im Süden von der Türkei und Armenien, im Osten von Aserbaidschan begrenzt. Die an der Grenze zu Russland gelegenen Konfliktzonen Abchasien und Südossetien stehen nicht unter Kontrolle der georgischen Regierung.

Georgien wird von seinen Bewohnern als Balkon Europas bezeichnet. Seine Fläche entspricht mit ca. 69.700 Quadratkilometern der von Bayern. Gebirge und Vorgebirge bedecken 87 Prozent des Landes. Im Norden liegt die Südabdachung des Großen Kaukasus. Im Süden befinden sich die westlichen Rücken des Kleinen Kaukasus und der Rand des vulkanischen Armenischen Hochlandes. West- und Ostgeorgien werden durch den Lichi-Gebirgszug getrennt, der sich von Norden nach Süden erstreckt. Der höchste Berg ist der Schchara im Großen Kaukasus mit 5.068 Metern. Der längste Fluss Georgiens ist die insgesamt 1364 km lange Kura (georgisch Mtkwari), die das Land in ihrem Oberlauf vom Süden (Kleiner Kaukasus) nach Osten auf 351 Kilometer Länge durchzieht. Die Voronya-Höhle ist mit 2190 Metern die tiefste bekannte Höhle der Welt. Größte Städte sind Tiflis (georgisch Tbilissi; 1.258.085 Einwohner), Kutaissi (178.350 Einwohner), Batumi (118.297 Einwohner), Rustawi (112.624 Einwohner) (Stand: 1. Januar 2005).

Georgien hat rund 4,5 Millionen Einwohner (2006). Seit der staatlichen Unabhängigkeit 1991 hat rund eine Million Menschen das Land verlassen. Zwischen 2000 und 2005 ging die georgische Bevölkerung jährlich um etwa ein Prozent zurück. Ursache der anhaltenden Auswanderungswelle ist der wirtschaftliche Niedergang des Landes. Vor allem Einwohner mit hohem Bildungsgrad, die Arbeitsplätze zunächst in anderen Staaten der GUS – später auch in Westeuropa und den USA – finden konnten, verließen Georgien. Die größte georgische Gemeinschaft außerhalb des Landes existiert in Moskau, nach russischen Angaben rund 300.000 Menschen.

Georgien ist ein christlich geprägtes Land, schon 327 wurde das Christentum zur Staatsreligion Iberiens erklärt. Seit dem Früh-Mittelalter ist die Orthodoxie ein Symbol der Nation. 84 Prozent der Bevölkerung gehören der autokephalen Georgischen Orthodoxen Apostelkirche an. Patriarch der Kirche ist Ilia II. Zugleich leben in Adscharien rund 376.000 Georgier, deren Vorfahren unter osmanischer Herrschaft zum muslimischen Glauben konvertiert sind. 9,9 Prozent der Einwohner Georgiens sind Muslime.

Quelle: Wikipedia

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Flagge Georgien

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Georgien
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Währung: Georgische Lari
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Altes Rathaus in Tiflis

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Georgierin

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Im Stalin-Museum in Gori